„Upton Lovell Shaman“ vor viertausend Jahren: DNA-Analyse ergab, dass sie eine Frau war
28.07.2026 05:30 · 14 Stunde vor · Glaubwürdigkeit: 70% · 7
Kernpunkte
- ▸Die Schamanin von Upton Lovell, die vor viertausend Jahren in der Region Wiltshire in England lebte, wurde durch eine alte DNA-Analyse am Francis Crick Institute als Frau bestätigt.
- ▸Viele Jahre lang gingen Archäologen aufgrund seines hohen sozialen Status davon aus, dass der Schamane männlich sei.
- ▸Antike DNA-Analysen haben dazu geführt, dass viele Annahmen über die Geschichte der Menschheit in Frage gestellt wurden.
- ▸Mit dieser Technologie wurden auch Erkenntnisse über die Paarung von Neandertalern und Menschen vor 50.000 Jahren und über die dunkle Haut der ersten modernen Briten gewonnen.
Der Schamane von Upton Lovell, der vor viertausend Jahren in der Region Wiltshire in England lebte, wurde von Archäologen viele Jahre lang als männlich angesehen. Diese Annahme wurde durch eine Einschätzung seines Status anhand von Metallwerkzeugen und anderen Artefakten aus seinem Grab gestützt. Eine alte DNA-Analyse des Francis Crick Institute ergab jedoch, dass es sich bei der Schamanin tatsächlich um eine Frau handelte. Dieser Befund stellt viele etablierte Annahmen über bronzezeitliche Gesellschaften in Frage.
Was ist passiert?
Archäologen gingen davon aus, dass der Schamane von Upton Lovell aufgrund der in seinem Grab gefundenen Metallwerkzeuge und anderen Gegenstände einen hohen sozialen Status hatte. Die Funde im Grab zeigten, dass der Schamane sowohl als religiöser Führer als auch als Metallarbeiter eine wichtige Rolle spielte. Viele Jahre lang wurde jedoch angenommen, dass dieser Schamane männlich sei. Diese Annahme wurde nur durch statusbasierte Vorurteile gestützt, ohne dass es direkte Hinweise auf das Geschlecht der Überreste im Grab gab. Eine am Francis Crick Institute durchgeführte DNA-Analyse ergab, dass diese Annahme völlig falsch war: Der Schamane von Upton Lovell war tatsächlich eine Frau.
Diese vom Wiltshire Museum aufbewahrten Überreste gelten nun als wichtige Entdeckung, die beweist, dass Frauen auch in bronzezeitlichen Gesellschaften eine hochrangige Rolle spielen könnten. Diese Entwicklung öffnete die Tür zu neuen Diskussionen in den Bereichen Archäologie und Anthropologie.
Hintergrund
Die während der Bronzezeit (3300–1200 v. Chr.) im Süden Englands lebenden Gemeinden waren geprägt von Metallverarbeitung und religiösen Praktiken. Das Grab von Upton Lovell galt auch als wichtiger archäologischer Fund, der den Status einer Person widerspiegelte, die in dieser Zeit lebte. Die Annahmen über das Geschlecht der sterblichen Überreste im Grab wurden jedoch über viele Jahre hinweg unbestritten akzeptiert. Grundlage dieser Annahme waren die damals etablierten Vorurteile über Geschlechterrollen. Obwohl die im Grab gefundenen Metallwerkzeuge und anderen Gegenstände auf einen hohen Status hindeuteten, lieferten sie keinen direkten Hinweis auf das Geschlecht.
Mit dem Aufkommen antiker DNA-Analysen können Archäologen nun direkt das Geschlecht von Überresten in Gräbern bestimmen. Diese Technologie ermöglicht die Neubewertung vieler Annahmen über die Vergangenheit. Die Offenbarung, dass der Schamane von Upton Lovell eine Frau war, gilt als eines der auffälligsten Beispiele dieser Entwicklungen.
Warum ist es wichtig?
Um durch DNA-Analyse zu bestätigen, dass der Schamane von Upton Lovell weiblich ist, müssen wir viele etablierte Annahmen über bronzezeitliche Gesellschaften in Frage stellen. Dieser Befund zeigt, wie irreführend unsere damaligen Vorurteile über Geschlechterrollen sein konnten. Es zeigt auch, wie die Analyse antiker DNA unser Verständnis der Menschheitsgeschichte vertieft.
Diese Entwicklung gilt nicht nur in der Archäologie und Anthropologie, sondern auch in der Geschlechterforschung und Geschichtsschreibung als wichtiger Wendepunkt. Dieser Befund, der zeigt, wie fragil unsere Annahmen über die Vergangenheit sind, unterstreicht einmal mehr die Bedeutung wissenschaftlicher Forschung.
Was sagen Experten und Parteien?
Im Quelltext gab es keine direkte Expertenmeinung oder ein Zitat bezüglich der Enthüllung, dass der Upton Lovell-Schamane eine Frau war. Allerdings geben die Nachrichten eine allgemeine Einschätzung darüber ab, wie antike DNA-Analysen unsere Annahmen über die Geschichte der Menschheit verändert haben. Es wird darauf hingewiesen, dass mit der Entwicklung dieser Technologie viele Annahmen über die Vergangenheit in Frage gestellt wurden.
Es wird auch erwähnt, dass antike DNA-Analysen viele wichtige Erkenntnisse zutage gefördert haben, wie zum Beispiel, dass sich Neandertaler und Menschen vor 50.000 Jahren vermischten, dass die ersten modernen Briten dunkle Haut hatten und dass die Todesursache von Mitgliedern der Medici-Familie tatsächlich Malaria war. Diese Entwicklungen hatten große Auswirkungen auf die wissenschaftliche Welt und markierten den Beginn einer neuen Ära in der Geschichtsschreibung.
Was gibt es als nächstes zu sehen?
Um durch DNA-Analyse zu bestätigen, dass es sich bei der Schamanin von Upton Lovell um eine Frau handelt, müssen Archäologen und Anthropologen ihre Annahmen über die Vergangenheit überdenken. Dieser Befund zeigt, wie irreführend Annahmen über das Geschlecht von Überresten in Gräbern sein können. Zukünftige Analysen antiker DNA werden unser Verständnis der Bronzezeit und anderer Epochen weiter vertiefen.
Wissenschaftler geben an, dass mit der Verbreitung solcher Analysen viele Geheimnisse über die Vergangenheit geklärt und etablierte Annahmen in Frage gestellt werden können. Es wird uns auch helfen zu verstehen, wie verbreitet Vorurteile hinsichtlich der Geschlechterrolle in früheren Gesellschaften waren.
Wenn man die Arbeit von Institutionen wie dem Wiltshire Museum und dem Francis Crick Institute auf diesem Gebiet genau verfolgt, erhält man einen Eindruck davon, welche zukünftigen Entdeckungen gemacht werden könnten. Diese Entwicklungen haben das Potenzial, unser Verständnis der Menschheitsgeschichte radikal zu verändern.
Nokta-Analyse
Sprachfluss: 90%Diese Nachricht basiert auf einer einzigen Quelle (einem redaktionellen Artikel im Guardian) und wurde nicht mit unabhängigen Quellen abgeglichen. Die im Quelltext enthaltenen Informationen konzentrieren sich darauf, wie antike DNA-Analysen unsere Annahmen über die Geschichte der Menschheit verändern. Die Nachricht liefert ein konkretes Beispiel für die Bestätigung, dass es sich bei der Schamanin von Upton Lovell durch eine DNA-Analyse um eine Frau handelt. Es liegen jedoch keine Informationen darüber vor, ob dieser Befund von unabhängigen Quellen bestätigt wurde. Daher ist es notwendig, hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Nachrichten vorsichtig zu sein. Andere Beispiele im Quelltext (menschliche Kreuzung mit Neandertalern, Hautfarbe der ersten modernen Briten, Todesursache der Medici-Familie) basieren ebenfalls direkt auf dem Quelltext und wurden nicht unabhängig überprüft. Diese Nachricht unterstreicht die Bedeutung antiker DNA-Analysen in den Bereichen Archäologie und Anthropologie und macht auf die Notwendigkeit aufmerksam, etablierte Annahmen zu hinterfragen.
Transparente Quellen
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