Neue Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation: 45 Prozent des Demenzrisikos können verhindert oder verzögert werden
28.07.2026 07:00 · 12 Stunde vor · Glaubwürdigkeit: 90% · 6
Kernpunkte
- ▸Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat aktualisierte Leitlinien zur Verringerung des Risikos von kognitivem Verfall und Demenz veröffentlicht.
- ▸Es wurde angegeben, dass bis zu 45 Prozent der Demenzerkrankungen auf veränderbare Risikofaktoren zurückzuführen sind.
- ▸WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus betonte, dass die Leitlinien es den Ländern ermöglichen werden, sofortige Maßnahmen zum Schutz der kognitiven Gesundheit zu ergreifen.
- ▸Die Leitlinien machen auf Risikofaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum, soziale Isolation, körperliche Inaktivität, Luftverschmutzung und Bluthochdruck aufmerksam.
- ▸Die WHO hat erklärt, dass Vitaminpräparate das Demenzrisiko nicht wirksam reduzieren und dass eine unnötige Einnahme schädlich sein kann.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat heute aktualisierte Leitlinien zur Verringerung des Risikos von kognitivem Verfall und Demenz veröffentlicht. Diese Leitlinien bieten evidenzbasierte Empfehlungen für Länder, um das lebenslange Risiko einer Demenz zu verhindern oder zu verzögern. Demenz ist definiert als eine Erkrankung, die aufgrund von Erkrankungen des Gehirns auftritt und das Gedächtnis, die Denkfähigkeit und die Funktionen des täglichen Lebens beeinträchtigt.
Was ist passiert?
Die von der WHO veröffentlichten neuen Leitlinien spiegeln die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Innovationen zur Verringerung des Demenzrisikos wider. Diese Leitlinien enthalten klare Empfehlungen für Länder, sofortige Maßnahmen zum Schutz der kognitiven Gesundheit der Menschen zu ergreifen. WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte in seiner Erklärung zu diesem Thema: „Heute haben wir viel mehr Informationen darüber, was das Demenzrisiko auslöst als in der Vergangenheit, und diese Leitlinien setzen dieses Wissen in die Tat um.“ „Länder verfügen jetzt über evidenzbasierte Empfehlungen, die sie jetzt umsetzen können, um die kognitive Gesundheit der Menschen zu schützen.“
Die neuen Leitlinien der WHO basieren auf einer deutlich erweiterten Evidenzbasis und folgen den erstmals 2019 veröffentlichten Empfehlungen zur Verringerung des Demenzrisikos. Diese Leitlinien umfassen Empfehlungen zur Bekämpfung ungesunder Verhaltensweisen, zur Bewältigung medizinischer Erkrankungen und zur Verringerung der Exposition gegenüber Umweltfaktoren, die zum kognitiven Verfall beitragen können.
Hintergrund
Die ersten von der WHO im Jahr 2019 veröffentlichten Leitlinien boten grundlegende Empfehlungen zur Reduzierung des Demenzrisikos. Die neuen Leitlinien erweitern diese Empfehlungen und beziehen die neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen und Erkenntnisse ein. Demenz betrifft weltweit mehr als 57 Millionen Menschen und jedes Jahr werden etwa 10 Millionen neue Fälle diagnostiziert. Die Alzheimer-Krankheit macht 60–70 Prozent der Demenzfälle aus.
Neue Leitlinien der WHO zeigen, dass 45 Prozent des Demenzrisikos auf veränderbare Risikofaktoren zurückzuführen sind. Zu diesen Risikofaktoren zählen Tabakkonsum, Alkoholkonsum, soziale Isolation, körperliche Inaktivität, Luftverschmutzung und nicht übertragbare Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes. Die WHO gibt an, dass durch die Bewältigung dieser Risikofaktoren Demenzfälle deutlich reduziert werden können.
Warum ist es wichtig?
Demenz hat sowohl auf persönlicher als auch auf sozialer Ebene schwerwiegende Folgen und beeinträchtigt das unabhängige Leben, die Arbeitsfähigkeit und die täglichen Funktionen des Einzelnen. Nach Angaben der WHO kostet Demenz die Weltwirtschaft jährlich etwa 1,3 Billionen US-Dollar. Etwa die Hälfte dieser Kosten entsteht durch unbezahlte Pflege durch Familien und Freunde. Das Verständnis des Demenzrisikos und das Ergreifen von Maßnahmen zur Reduzierung dieses Risikos können Menschen dabei helfen, ein gesünderes und unabhängigeres Leben zu führen.
Die neuen Leitlinien der WHO ermöglichen es den Ländern außerdem, ihre Dienste zu stärken, um die Belastung durch Demenz für die kommenden Jahrzehnte zu verringern. Diese Leitlinien fördern die Integration von Diensten für nichtübertragbare Krankheiten, psychische Gesundheit und Gehirngesundheit. Die WHO betont, dass auf diese Weise die Belastung durch Demenz verringert werden könne.
Was sagen Experten und Parteien?
WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte zur Veröffentlichung der Leitlinien: „Heute wissen wir viel mehr darüber, was das Demenzrisiko auslöst als in der Vergangenheit, und diese Leitlinien setzen dieses Wissen in die Tat um.“ „Länder verfügen jetzt über evidenzbasierte Empfehlungen, die sie jetzt umsetzen können, um die kognitive Gesundheit der Menschen zu schützen.“
Die neuen Leitlinien der WHO geben Empfehlungen zur Reduzierung des Demenzrisikos und machen deutlich, welche Interventionen wirkungslos sind. Beispielsweise wird in den Leitlinien darauf hingewiesen, dass die Vitamine B und E, Omega-3-Fettsäuren und Multivitamin-/Mineralstoffzusätze selbst bei einem Mangel keinen Nutzen bei der Reduzierung des Demenzrisikos bringen. Es wird auch betont, dass eine unnötige Verwendung dieser Nahrungsergänzungsmittel schädlich sein kann.
Was gibt es als nächstes zu sehen?
Die neuen Leitlinien der WHO bieten den Ländern die Möglichkeit, ihre Richtlinien zur Reduzierung des Demenzrisikos zu überprüfen und zu aktualisieren. Von den Ländern wird erwartet, dass sie die in diesen Leitlinien enthaltenen Empfehlungen unverzüglich umsetzen und Strategien zum Schutz der kognitiven Gesundheit in ihren Gesellschaften entwickeln. Die WHO gibt an, dass auf diese Weise in den kommenden Jahren ein deutlicher Rückgang der Zahl der Demenzfälle erreicht werden könne.
Für den Einzelnen ist es im Einklang mit den Empfehlungen der WHO wichtig, das Rauchen und den Alkoholkonsum zu reduzieren, sich regelmäßig körperlich zu betätigen, sich gesund zu ernähren und die Belastung durch Luftverschmutzung zu minimieren. Darüber hinaus kann die Behandlung kardiometabolischer Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und hoher Cholesterinspiegel das Demenzrisiko wirksam senken. Die WHO empfiehlt, die Verwendung von Hörgeräten als Teil der Risikominderungsstrategien in Betracht zu ziehen.
Nokta-Analyse
Sprachfluss: 90%Diese Nachricht basiert auf einer einzigen Quelle der offiziellen Website der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Der Quelltext enthält Einzelheiten zu den neuen Leitlinien der WHO und vermittelt die Empfehlungen dieser Leitlinien zur Reduzierung des Demenzrisikos. News zitiert WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom die Aussagen von Ghebreyesus und den Inhalt der Leitfäden direkt aus dem Quelltext. Numerische Daten, Datumsangaben und Zitate im Quelltext werden so zitiert, wie sie in den Nachrichten stehen, und es wurde keine zusätzliche Überprüfung vorgenommen. Der Credibility_Score dieser Nachricht wird auf der Grundlage der Fülle und Details des Quelltexts berechnet. Da der Quelltext direkt die offiziellen Aussagen und Leitlinien der WHO widerspiegelt, kann der Inhalt der Nachrichten als weitgehend zuverlässig angesehen werden. Da die Nachrichten jedoch auf einer einzigen Quelle basierten, wurde keine Gegenüberprüfung mit unabhängigen Quellen durchgeführt.
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